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Die Beteiligungsscheibe
Wir drehen das - wir bewegen was!

Herzlich willkommen auf der Seite der Beteiligungsscheibe. Hier noch mal, wie es funktioniert: 
Die lila-Seite für die Kommunen, die orange Seite für euch junge Menschen.  Drauf klicken und die Scheibe je nach gewünschtem Beteiligungsgrad einstellen. Dann zeigt euch das Rad, die Vorteile der Beteiligung und was es bedeutet sich in diesem Maße zu beteiligen.
Probiert es einfach mal aus! Draufgeklickt und am Rad gedreht...

Hier gibt's die Infos zu guter Beteiligung

Viele Gemeinden beziehen junge Menschen bereits unterschiedlich bei Planungen und Entscheidungen ein. Kinder und Jugendliche wollen sich einbringen, wollen gehört und ernst genommen werden und oft auch mitgestalten. Und dazu haben sie auch jedes Recht! Um gemeinsam gute Entscheidungen zu treffen, müssen beide Seiten miteinander sprechen, einander verstehen und zusammen anpacken.

Kinder- und Jugendbeteiligung – Warum ist das wichtig? 

Durch das neue Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz wird das Einbeziehen junger Menschen für Gemeinden in MV angeregt und gefordert. Das ist eine Chance für alle. Demokratie zu gestalten, ist Auftrag von Gemeinden und Städten. Alle, die sich beteiligen, lernen, dass sich politisches und ehrenamtliches Engagement lohnt. Wer sich einbringt, erkennt, dass sich etwas bewegen lässt. Das ist gelebte Demokratie und eine Bereicherung für alle Seiten!

Junge Menschen, die sich beteiligen…    
… können eigene Ideen einbringen und etwas für sich, ihre Generation und ihre Region erreichen.    
… können sich mit ihrer Perspektive für Entwicklungen vor Ort für junge Menschen einsetzen.    
… lernen, sich demokratisch für etwas einzusetzen.  
… erleben, wie Demokratie gelingt.    

Gemeinden, die beteiligen...
... haben zufriedenere Einwohner:innen und schaffen eine Verbundenheit mit dem Ort. 
… werden attraktivere Standorte, da sie die Bedarfe ihrer Einwohner:innen besser im Blick haben. 
… treffen Entscheidungen, die mehr Akzeptanz haben.
… fördern das Engagement und stärken Demokratie. 

Ihr wollt Beteiligung? – So gelingt es!

Beteiligung ist kein Verwaltungsakt, sondern ein Prozess, der sowohl von den Beteiligenden als auch von den Beteiligten gelernt, geübt und gelebt werden muss. Junge Menschen zu beteiligen, kann Schritt für Schritt erfolgen. Dabei gilt es, den richtigen Weg für die jeweilige Ausgangssituation und Zielstellung zu finden. Manchmal reicht es bereits, erst einmal die Ansichten auszutauschen, junge Menschen anzuhören und gleichzeitig über Planungen und Verfahren zu informieren, um dann gemeinsam passende Lösungen zu finden. Beteiligung muss aber immer ernst gemeint sein.

Welche Art der Beteiligung ist für mich die richtige? 

Folgende Fragen helfen euch vielleicht dabei, die für eure Rahmenbedingungen und euer Thema richtige Beteiligungsintensität zu finden.

1.    Worum geht’s genau? – Welche Entscheidung oder welcher Prozess ist es, bei dem Kinder und Jugendliche beteiligt werden sollen oder bei dem sich junge Menschen einbringen wollen? Wer möchte was, (bis) wann, wo und von oder mit wem?
2.    Was soll am Ende mit der Beteiligung junger Menschen in dieser Sache erreicht werden?
3.    Welche jungen Menschen sind davon betroffen? – Wie erreichen wir sie?
4.    Wie weit wollen sich junge Menschen einbringen? Gibt es verschiedene Gruppen, die sich unterschiedlich stark einbringen wollen? 
5.    Welche Stellen und welche Gremien sind in der Gemeinde dafür verantwortlich? Welche anderen sind beteiligt? 
6.    Welche Bestimmungen, Verordnungen und Gesetze gelten dafür? Welchen Spielraum für Beteiligung setzen sie? 
7.    Welche Ressourcen (Räume, Betreuung, Geld, Zeit) werden benötigt und welche stehen zur Verfügung oder können dafür bereitgestellt werden?
8.    Wie sieht der zeitliche Rahmen aus? – Wieviel Zeit haben wir dafür? Welche Termine müssen wir beachten? 
9.    Wer kann den Prozess unterstützen?
10.    Was sind weitere Regeln, die beachtet werden müssen? 

Nicht schlimm, wenn ihr anfangs nicht alle Fragen vollständig beantworten könnt, Beteiligung ist ein Prozess. Es ist erlaubt auszuprobieren, neu anzufangen und sich weiterzuentwickeln – auf beiden Seiten. Dabei hilft es, immer wieder zu prüfen, wie beide Seiten dabei unterstützt und alle in diesem Prozess mitgenommen werden können.


Für weitere Fragen und Hilfe zur Kinder- und Jugendbeteiligung wendet euch gerne an das Beteiligungsnetzwerk und die Ansprechpartner:innen eures Landkreises unter www.ljrmv.de/jugendbeteiligung

Wir danken außerdem dem Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Mecklenburg für die Idee und freundliche Genehmigung der Überarbeitung ihre Partizipationsscheibe als Grundlage für die vorliegende Veröffentlichung. 

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